Donnerstag, 17. März 2016

Getestet: Pizza Lunga von Casa Zarrella

Die Pizza mit Cherry-Tomaten und Rucola haben wir nun schon zum zweiten Mal getestet und ich dachte mir, dass es jetzt mal Zeit wird sie euch vorzustellen.

Zunächst beginne ich mal wieder mit den Zutaten, damit ihr so wisst, was ,laut Hersteller, so drauf ist:

Weizenmehl, Mozzarella (18%), Cherry Tomaten (9%), passierte Tomaten (7%), Tomatenfruchtfleisch (7%), Hartweizengriess, Rucola (3,5%), natives Olivenöl extra, Salz, Bierhefe, Weizengluten, Weizenmalzmehl, Zucker, Oregano.

Allergiehinweis: Kann Spuren von Schalenfrüchte, Soja, Ei, Fisch und Krebstieren enthalten.

Wie man sieht ist es keine Pizza für Veganer und/oder Glutenunverträgliche.

Man soll die Pizza vor dem backen - aus der Verpackung nehmen (ganz wichtig) und für ca. 10 Minuten auftauen lassen. In der Zeit kann man schon den Backofen vorheizen und zwar auf ca. 220°C.
Dann kommt die Pizza aufs Backblech und ab in den Ofen -für gut 8-10 Minuten (oder eben bis man die gewünschte Bräune erreicht hat).

225g hat diese längliche und auf Steinboden gebackene TK-Pizza und ist völlig ausreichend für uns gewesen. Natürlich hatte jeder von uns eine! Beide Pizzen passen durch die längliche Form auch perfekt auf ein Backblech zur selben Zeit.

Ganz ehrlich muss ich sagen, dass es eine der besten Pizzen ist, die ich jemals gegessen habe! Sie kommt einer guten Restaurant Pizza sehr nahe und übertrifft so manche - eher mittelmäßige - Restaurant Pizza, die ich schon kosten durfte.

Natürlich hat man den Rucola jetzt nicht frisch drauf, wie es im Restaurant normalerweise der Fall ist, aber sie schmeckt dennoch richtig richtig gut.

Wir haben sie bei uns im REWE XL gefunden. Leider ist das bisher auch der einzige Supermarkt in dem wir sie entdeckt haben.

Auf alle Fälle immer mal wieder ein Nachkaufprodukt! Und kein böses Nestlé etc.

Also Augen auf beim Pizzakauf!

Frühlingshafte Schupfnudeln

Gestern Abend habe ich ein Rezept aus der Lecker Veggie nachgekocht. Nicht ganz, denn es wird dort mit Gnocchi gemacht und auch die Mengen habe ich etwas verändert. Die Angaben hier beziehen sich auf zwei Personen.





1 Packung Schupfnudeln aus dem Kühlregal
1 Bund Radieschen
1 Bund Rucola bzw. so viel Du möchtest aus einer Salattüte
50 g Pinienkerne
Salz
Muskat
Butter oder Margarine zum Braten




Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl rösten und dann beiseite stellen.
In der Pfanne nun Butter oder Margarine zum Braten schmelzen und die Schupfnudeln darin gut braten, dabei immer mal wenden. Mit Salz und Muskat würzen.
Die Radieschen je nach Größe geviertelt oder kleiner gewürfelt dazugeben und 5 Minuten mitbraten. Nochmals mit Salz und Muskat würzen.
Anschließend die Pinienkerne und grob gehackten Rucola dazugeben und untermischen.
Und damit ist es auch schon fertig und auf dem Teller erwartet Euch ein sehr leckeres und frühlingshaftes Essen.
Guten Appetit!


Mittwoch, 9. März 2016

Koffeiniertes Kaninchen


Dieses absolut unkomplizierte Brot habe ich vor zwei Tagen erdacht und gebacken -  und es ist so gut wie nichts mehr davon übrig. Deswegen habe ich eben auch schon das neue aus dem Ofen geholt, aber das Rezept dazu gibt es dann später. Nun also zum koffeinierten Kaninchen.




420 g Dinkelmehl Type 630
  80 g Kartoffelpüreeflocken (Alnatura)
    1 Päckchen Trockenhefe
    1 halber EL Salz
       etwas Agavendicksaft als Süße
200 ml Möhrensaft aufgefüllt mit
200 ml heißem Kaffee




Kartoffelpüreepulver, Mehl, Hefe und Salz mischen. Einen winzigen Spritzer Agavendicksaft zugeben, dann nach und nach die heiße Möhrensaft-Kaffeemischung zugießen und zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten. (Ich schwöre ja auf Kartoffelflocken im Brot; sie machen das ganze schön saftig.)
Zugedeckt etwas eine halbe Stunde gehen lassen, dann nochmals durchkneten.
Den Backofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen, das Brot in der Zeit entweder in Form gebracht auf dem Backblech oder aber im Gärkörbchen nochmals zugedeckt gehen lassen.
Wenn der Ofen vorgeheizt ist, das gute Stück 10 Minuten auf dieser Temperatur backen, dann zurückschalten auf 200 °C und weitere 45 Minuten backen.
Wenn das Brot hohl klingt beim Daraufklopfen ist es fertig.

Es war noch leicht warm, als wir es probiert haben und hatte eine wunderschöne, orange angehauchte Farbe. Das Brot ist sehr aromatisch und schmeckt auch nur mit Butter oder Margarine hervorragend.

Montag, 7. März 2016

Beschwipster Ostermarmor

Diesen richtig, richtig leckeren Kuchen habe ich letzte Woche gebacken und habe dafür ein Rezept aus dem Aldi Süd Heftchen leicht abgewandelt. Wenn Ihr gerne locker-saftigen Kuchen mögt, der diese Saftigkeit auch ein paar Tage hält, ist das das richtige Rezept für Euch.




5 Eier
250 g Puderzucker
250 ml Eierlikör
250 ml Speiseöl
150 g Mehl
100 g Speisestärke
2 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
3 EL Kakaopulver




Den Ofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Wenn Ihr keine Silikonform nehmt, streicht Ihr Eure Kuchenform mit etwas Butter aus.
Die Eier gebt Ihr zusammen mit dem Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Salz in eine Rührschüssel und schlagt das ganze mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.
Dann gebt Ihr nach und nach das Öl (ich habe Rapsöl genommen) und den Eierlikör hinzu und rührt dabei weiter. Das ganze habe ich dann weiter durchgemixt, bis die Creme keine Ölaugen mehr oben auf schwimmen hatte.
Vermischt das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver, dann gebt es nach und nach zur Creme und mixt alles gut durch.
Ungefähr zwei Drittel des Teiges gießt Ihr jetzt in die Kuchenform. Das letzte Drittel des Teiges bekommt nun die 3 EL Kakaopulver (also den echten Kakao, kein Kaba oder sowas) untergemixt.
Ich habe das dann einfach oben auf gegossen und bin einmal ganz sacht mit einem Löffel durch die Teigschichten gefahren. Aber es gibt auch so schöne und interessante Muster, da der Teig sehr flüssig ist und das ganze ineinanderläuft.
Den Kuchen backt Ihr dann für eine Stunde auf der mittleren Schiene. Bei unserem Ofen war die Zeitangabe perfekt, aber Ihr könnt ja nach der Stunde mal hineinstechen und schauen, ob was am Spieß kleben bleibt. Lasst Euch nicht dadurch täuschen, dass er so fluffig-weich ist, wenn er aus dem Ofen kommt.
Den Kuchen auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Und dann einfach nur genießen.


Samstag, 5. März 2016

Bildchen für Athena und Sólveig

So...die ersten beiden habe ich schonmal fertig gemacht.
Für den Hut brauche ich noch, den muss ich erst malen. Und ansonsten hat sich noch kein Gewinner gemeldet.

Dienstag, 16. Februar 2016

Getestet: Homann Veggie Geflügelsalat / Gewinnerziehung

Gestern beim Einkaufen hatten wir im Rewe den Homann Veggie Geflügelsalat gesichtet. Der musste gleich ins Einkaufskörbchen, denn mein liebster Veggie Geflügelsalat von Merl (der ohne blöden Curry!) ist schon seit Monaten nur noch sehr selten und schwer zu bekommen. (Grundgütiger...ich hatte "Einlaufskörbchen geschrieben...)
Heute früh kam er dann auch gleich auf den Frühstückstisch.
Für's gratis Testen habe ich leider verratzt, den Kassenbon aufzubewahren.
Zutaten laut Homann:
34% Vegetarisches Eiweißerzeugnis Typ Geflügel (Trinkwasser, Rapsöl, texturiertes Weizenprotein (WeizenproteinWeizenmehl), Hühner-Eiklarpulver, Verdickungsmittel Verarbeitete Eucheuma-Algen, Johannisbrotkernmehl und Xanthan, Zucker, Aroma, Speisesalz), 18% Ananas, Trinkwasser, Rapsöl, 8% Sellerie, Zucker, 3% Mandarinen, Stärke, Speisesalz, Branntweinessig, Eigelb, Balsamico Sherryessig (Sherryessig, Traubenmostkonzentrat), Säuerungsmittel Essigsäure und Citronensäure, Säureregulator Natriumacetat, Senf (Wasser, Senfsaaten, Branntweinessig, Speisesalz, Gewürz), Verdickungsmittel Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl.
Als Fleischersatz wird in dem Salat eine eigens entwickelte Kombination auf Basis von Eiweiß und Rapsöl verwendet.

Beim Öffnen steigt schon der typische Geflügelsalatduft in die Nase. Auch vom Aussehen her ist nichts zu beanstanden. Auf dem Brot sieht das so aus:
Der erste Bissen brachte auch den typischen Geschmack. Die "Sauce" ist super, da lässt sich nicht dran rütteln. Die Ananas sind knackig und es schmeckt im ganzen sehr gut.
Die "Hühnchen"stücke allerdings sind matschig in der Konsistenz und lassen sich mit den Zunge am Gaumen zerdrücken. Das empfinde ich als sehr unangenehm. Geschmacklich machen sie auch so gut wie nichts her - theoretisch könnte man auf die Dinger da drin sehr gut verzichten.
Ich werde es zwar vermutlich noch leer essen, aber ganz gewiss nicht nachkaufen. Die fiese Konsistenz stößt mich doch zu sehr ab. Also heißt es weiter die Augen aufhalten und hoffen, dass endlich wieder der von Merl in den Regalen steht. Da schmeckt das "Hühnchen" lecker-würzig und die Konsistenz ist top.
Fazit: Kein Homannomann.

Gestern lief ja auch die Frist zur Teilnahme an unserem kleinen Giveaway ab. 5 Gewinner sollte es geben und genau 5 Leute haben mitgemacht. Ihr könnt Euch also alle etwas wünschen. Am besten schreibt Ihr über das Kontaktformular. Wenn ich die Bildchen dann fertig habe, werde ich sie hier in einem Beitrag hochladen.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Wie ich beinahe das Störtebeker Whiskybier testete

Ich konnte mein Glück ja kaum fassen.
In dem kleinen, aber sehr feinen Edeka in Sand gibt es etliche wunderbare Biere, die man ansonsten nicht an jeder Ecke bekommt. Und unter eben denen lachte mir das Störtebeker Whisky-Bier entgegen.
Ich habe bisher jedes der Biere, das ich aus diesem Hause in die Finger bekommen konnte, absolut genossen. Und nun auch noch Strong Ale. Mit Whisky! Ich bin ein absoluter Single Malt Fan und ich liebe Starkbier. Diese Kombi konnte also nur gut sein.
Außerdem wollte ich nochmal einem Whiskybier eine Chance geben, nachdem das von St. Peter's, das ich im Siegburger Bierladen unter dem Siegel "sehr torfig" mitgenommen hatte, doch etwas enttäuscht hatte in Bezug auf Whiskyaroma. (Die Torfigkeit habe ich die ganze Flasche lang auch gesucht.)

Das Störtebeker Whiskybier laut Etikett:
Naturbelassenes obergäriges bernsteinfarbenes Strong Ale mit 20,5% Stammwürze. Empfohlene Genusstemperatur 16°C.
Britisches Whiskymalz, gedarrt über schottischem Torf, sorgt für torfig-rauchige Aromen. Caramelmalz, Gerstenmalz und Malzzucker bilden die satte Bernsteinfarbe und den kräftigen, starken Körper.
Obergärige Hefe lässt bei warmer Vergärung ein komplexes Aromenspektrum und die kräftigen 9% Alkohol entstehen, welche die lange Haltbarkeit ermöglichen.
Leichte Hopfung mit der Sorte Tradition bringt eine dezente, aromatische Herbe, die den torfigen Charakter unterstreicht.
Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe.

So öffnete ich denn voller Vorfreude die Flasche und wunderte mich kurz, dass das Zischen fehlte. Beim ersten Schnuppern stieg mir schon ein kräftiges Whiskyaroma in die Nase - wunderbar. Beim Umfüllen in den Humpen dann die Frage im Kopf "Wieso schäumt das denn nicht?"
Der Blick in den vollen Humpen zeigte:
Wunderschöne, dunkle Bernsteinfarbe. Leider aber eine träge, müde, pritzellose Flüssigkeit. Total abgestanden mit absolut überhaupt keinem Schaum. Ich habe trotzdem mal kurz dran genippt. Abgesehen davon, dass es den Eindruck machte, vor einer Woche geöffnet und dann im Kühlschrank offen vergessen worden zu sein, konnte ich tatsächlich erahnen, dass es sich hier eigentlich um ein großartiges Bier handelt. Der Whiskygeschmack kam auch in diesem Zustand klar durch und im einwandfreien Zustand werde ich es sicherlich lieben.
So musste ich es dann leider mit blutendem Herzen enttäuscht wegkippen. Haltbar war es bis 2018, obwohl ein Freund witzelte, das wäre wohl ein Druckfehler und es hätte 1918 heißen müssen.
Äußerlich war auch an der Flasche nichts zu erkennen, da war alles intakt. Was auch immer da schiefgelaufen war.
Sollte ich es bei nächsten Besuch im Edeka dort wieder bekommen, kann ich ja mein Glück nochmal versuchen.