Ich konnte mein Glück ja kaum fassen.
In dem kleinen, aber sehr feinen Edeka in Sand gibt es etliche wunderbare Biere, die man ansonsten nicht an jeder Ecke bekommt. Und unter eben denen lachte mir das Störtebeker Whisky-Bier entgegen.
Ich habe bisher jedes der Biere, das ich aus diesem Hause in die Finger bekommen konnte, absolut genossen. Und nun auch noch Strong Ale. Mit Whisky! Ich bin ein absoluter Single Malt Fan und ich liebe Starkbier. Diese Kombi konnte also nur gut sein.
Außerdem wollte ich nochmal einem Whiskybier eine Chance geben, nachdem das von St. Peter's, das ich im Siegburger Bierladen unter dem Siegel "sehr torfig" mitgenommen hatte, doch etwas enttäuscht hatte in Bezug auf Whiskyaroma. (Die Torfigkeit habe ich die ganze Flasche lang auch gesucht.)
Das Störtebeker Whiskybier laut Etikett:
Naturbelassenes obergäriges bernsteinfarbenes Strong Ale mit 20,5% Stammwürze. Empfohlene Genusstemperatur 16°C.
Britisches Whiskymalz, gedarrt über schottischem Torf, sorgt für torfig-rauchige Aromen. Caramelmalz, Gerstenmalz und Malzzucker bilden die satte Bernsteinfarbe und den kräftigen, starken Körper.
Obergärige Hefe lässt bei warmer Vergärung ein komplexes Aromenspektrum und die kräftigen 9% Alkohol entstehen, welche die lange Haltbarkeit ermöglichen.
Leichte Hopfung mit der Sorte Tradition bringt eine dezente, aromatische Herbe, die den torfigen Charakter unterstreicht.
Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe.
So öffnete ich denn voller Vorfreude die Flasche und wunderte mich kurz, dass das Zischen fehlte. Beim ersten Schnuppern stieg mir schon ein kräftiges Whiskyaroma in die Nase - wunderbar. Beim Umfüllen in den Humpen dann die Frage im Kopf "Wieso schäumt das denn nicht?"
Der Blick in den vollen Humpen zeigte:
Wunderschöne, dunkle Bernsteinfarbe. Leider aber eine träge, müde, pritzellose Flüssigkeit. Total abgestanden mit absolut überhaupt keinem Schaum. Ich habe trotzdem mal kurz dran genippt. Abgesehen davon, dass es den Eindruck machte, vor einer Woche geöffnet und dann im Kühlschrank offen vergessen worden zu sein, konnte ich tatsächlich erahnen, dass es sich hier eigentlich um ein großartiges Bier handelt. Der Whiskygeschmack kam auch in diesem Zustand klar durch und im einwandfreien Zustand werde ich es sicherlich lieben.
So musste ich es dann leider mit blutendem Herzen enttäuscht wegkippen. Haltbar war es bis 2018, obwohl ein Freund witzelte, das wäre wohl ein Druckfehler und es hätte 1918 heißen müssen.
Äußerlich war auch an der Flasche nichts zu erkennen, da war alles intakt. Was auch immer da schiefgelaufen war.
Sollte ich es bei nächsten Besuch im Edeka dort wieder bekommen, kann ich ja mein Glück nochmal versuchen.
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Mittwoch, 10. Februar 2016
Sonntag, 24. Januar 2016
Getestet: BioZisch Rhabarber von Voelkel
Das Etikett der Limo von Voelkel hat eine neue Aufmachung. Ein wenig Retro ... moderner und was funkiger - wenn ihr mich fragt.
Ich finds ganz hübsch.
Die BioZisch Rhabarber hab ich schon öfters mal getrunken und jetzt wird es mal Zeit sie Euch ein wenig schmackhaft zu machen.
Die Limo ist bio und vegan.
Die Zutaten sind laut Etikett wie folgt:
natürliches Mineralwasser, Rhabarbersaft (aus kontrolliert biologischem Anbau) und zwar 19% davon, dann noch Rohrohrzucker (ebenfalls kontrolliert biologisch angebaut), das trifft auch auf den Aroniasaft zu und das Zitronensaftkonzentrat, dann ist noch natürliche Quellkohlensäure drinnen.
Es ist noch vermerkt, dass die Limo aus Geschmacksgründen mit Rohrohrzucker gesüßt wurde (was man ja in der Zutatenliste sehen kann).
Jetzt aber weg vom theoretischen. Die Limo hat mich schon beim ersten Mal überzeugt. Keine fiesen Zusätze drinnen und das schmeckt man auch. Sie schmeckt wirklich erfrischend und wer Rhabarber mag, der ist hier genau richtig.
Gerade im Sommer sehr lecker und erfrischend aber auch im Winter, schön eingemuckelt im Wohnzimmer ... nicht verkehrt. Rhabarberfreunde kommen also sehr auf ihre Kosten. Die Note ist prägnant und für mich ist das immer so eine kleine Sommerfreude und im Winter jetzt eine Sommererinnerung. Die Kohlensäure fand ich jetzt ganz okay. Nicht zu sprudelig und nicht zu laff. Recht ausgewogen alles.
Zu finden in manchen Bauernläden, Reformhäusern oder auch sehr gut sortierten Supermärkten. Wir wurden auf dem Land in einem REWE Supermarkt fündig, der aber auch wirklich sehr gut sortiert ist - gerade was Bioprodukte und speziellere Angebote angeht. Also Augen auf, wer gerne mal in den Genuss kommen will.
Uneingeschränkt empfohlen!
Ich finds ganz hübsch.
Die BioZisch Rhabarber hab ich schon öfters mal getrunken und jetzt wird es mal Zeit sie Euch ein wenig schmackhaft zu machen.
Die Limo ist bio und vegan.
Die Zutaten sind laut Etikett wie folgt:
natürliches Mineralwasser, Rhabarbersaft (aus kontrolliert biologischem Anbau) und zwar 19% davon, dann noch Rohrohrzucker (ebenfalls kontrolliert biologisch angebaut), das trifft auch auf den Aroniasaft zu und das Zitronensaftkonzentrat, dann ist noch natürliche Quellkohlensäure drinnen.
Es ist noch vermerkt, dass die Limo aus Geschmacksgründen mit Rohrohrzucker gesüßt wurde (was man ja in der Zutatenliste sehen kann).
Jetzt aber weg vom theoretischen. Die Limo hat mich schon beim ersten Mal überzeugt. Keine fiesen Zusätze drinnen und das schmeckt man auch. Sie schmeckt wirklich erfrischend und wer Rhabarber mag, der ist hier genau richtig.
Gerade im Sommer sehr lecker und erfrischend aber auch im Winter, schön eingemuckelt im Wohnzimmer ... nicht verkehrt. Rhabarberfreunde kommen also sehr auf ihre Kosten. Die Note ist prägnant und für mich ist das immer so eine kleine Sommerfreude und im Winter jetzt eine Sommererinnerung. Die Kohlensäure fand ich jetzt ganz okay. Nicht zu sprudelig und nicht zu laff. Recht ausgewogen alles.
Zu finden in manchen Bauernläden, Reformhäusern oder auch sehr gut sortierten Supermärkten. Wir wurden auf dem Land in einem REWE Supermarkt fündig, der aber auch wirklich sehr gut sortiert ist - gerade was Bioprodukte und speziellere Angebote angeht. Also Augen auf, wer gerne mal in den Genuss kommen will.
Uneingeschränkt empfohlen!
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